Mehr

Mehr, mehr, mehr!

Das ist die zentrale Frage im Business!

Aber auch in fast allen anderen Bereichen des Lebens wie beispielsweise der spirituellen Welt ist es genauso: man will immer mehr von dem was man haben oder sein will!

Das kann dann schon mal kranke Züge und Formen annehmen.

Als die Wissenschaft herausfand, dass in den Atomen eine ungeheuer grosse Energie innewohnt, haben sich gleich mehrere Wissenschaftler, Unternehmer und Institute an die Arbeit gemacht, um dieses Potenzial für das tägliche Leben verfügbar zu machen.

Es war ein harter und steiniger Weg mit ungewissem Ausgang. Was die Folgen waren, mussten viele Menschen schmerzlich erfahren. Heute sind wir an einem Punkt angekommen, an dem heiss diskutiert wird, ob derartige Energiequellen überhaupt noch eingesetzt werden sollen.

Da stellt sich die Frage, warum der Mensch immer im Nachhinein lernen muss?!

Wenn man sich die heutigen Coaches und Mentoren, sowie Berater anhört, bekommt man das Gefühl, als hielten sie die Energieformel der in Menschen oder Unternehmen innewohnenden Kräfte, Energien und Möglichkeiten in ihrer Hand.

In Wahrheit jedoch ist nur eine winzig kleine, fast zu vernachlässigende Minderheit vorhanden, welche die Erfahrung, Weisheit und Kraft besitzt, anderen Menschen als Berater, Mentor oder Coach zu dienen.

Deswegen wollen Berater in der Regel, keinerlei Verantwortung tragen oder übernehmen. Sie wollen „nur“ ihre vom Kunden freiwillig in Anspruch genommenen Dienstleistungen in Rechnung stellen.

Wer also einen derartigen Dienst in Anspruch nehmen möchte, sollte in der Wahl äusserst vorsichtig sein, da die Wirkung von derartigen Beratungsprojekten langfristige Schäden in Ihnen oder Ihrem Unternehmen anrichten kann.

Zuhören

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“

Ein Gelehrter sagte einmal: Ich habe bisher 900 Lehrer gehabt. Die Zusammenfassung der Dinge die ich von ihnen gelernt habe, sind drei:

1.) Zu sagen ‚Ich weiss es nicht‘, wenn ich es nicht weiss.
2.) In einem Meeting nicht zu sprechen, bevor ich um Rat gebeten werde.
3.) Der Ursprung aller Krankheiten ist der Magen.

Man könnte Bände von Büchern über diese drei Punkte schreiben, aber ich denke wir sollten es eher lieber nicht tun, sondern versuchen täglich diese drei Punkte besser zu verstehen.

Was soll es uns bringen?

Der erste Punkt wird uns zu mehr „Zuhören, Nachdenken und Lernen“ bewegen.

Der zweite Punkt kann uns zu mehr „Verständnis, Einsicht und Kooperation“ führen.

Und der dritte Punkt wird dafür sorgen, dass wir einen gesünderen Umgang mit unserem Körper finden werden.

Beste Grüsse,
Sabahattin Cakiral

Collaboration

Es ist eine zentrale Frage im Geschäftsleben und wird oft unbefriedigend oder gar nicht beantwortet.

Menschen handeln oft zu hastig oder aber zu lahm. In beiden Fällen entstehen Defizite.

Wie kann man also das Herdenhafte (z.B. Börsentollwut, Schlussverkäufe, Schnäppchenjägerei) oder Langweilige (Nullbockstimmung, Burnout, Unzufriedenheit etc.) beseitigen, um die goldene Mitte zu finden?

Ein grosser Gelehrter soll einmal gesagt haben: „Das Fundament des Reichtums ist Genügsamkeit.“. Das ist ein weiser Satz und eine grossartige Empfehlung für uns alle.

Dadurch, dass man die Erwartungen hochschraubt und sich nicht mit „wenig“ zufrieden gibt, entstehen vielerlei Barrieren und Ängste, die im Laufe der Zeit unüberwindbar werden. Wir werden zu Gefangenen unsere Süchte, Wünsche, Schwächen und Sehnsüchte.

Ich glaube, dass man unbestechlicher, stärker und motivierter wird, je mehr man sich auf das
Wesentliche konzentriert und sich vergewissert, dass das materielle immer wieder kommt und geht. Das Einzige, was übrigbleibt sind die guten Freunde und Taten.

Nun, zurück zur Frage: Wann arbeiten Menschen zusammen?

Sie arbeiten nur dann zusammen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Einsatz egal, ob materieller oder sonstiger Natur zur Geltung kommt und sie mehr zurückbekommen als sie
investiert haben.

So funktioniert es, so funktionieren wir!

Es liegt also in der Natur der Sache, dass man mehr erhalten will als man investiert.

Folglich muss es Menschen geben, die in beiden Bereichen Handfestes zu bieten haben.

Da dieser Wunsch aber sowohl im physikalischen, alsauch im spirituellen Bereich seltends erfüllt werden kann, kann die Erfüllung lange auf sich warten lassen.

Mögen wir durch Genügsamkeit, sowohl spirituellen als auch materiellen Reichtum erlangen!

OntoStory

Die zwei Katzen und der Affe als Richter

Zwei Katzen arbeiteten einen ausgeklügelten Plan aus und klauten aus einem Laden ein Stück Käse. Sie entfernten sich schnell und zogen sich in den Wald zurück, wo sie den Käse aufteilen wollten.

Jedoch erwies sich das als mehr als nur schwer, nein fast unmöglich. Denn jede der beiden Katzen war der Meinung, dass sie mehr getan oder mehr Risiko auf sich genommen hatte und daher einen Anspruch auf ein grösseres Stück vom Käse hätte.

Streit hin, Streit her. Sie landeten vor dem Waldrichter, dem Affen. Als der ehrenwerte und erfahrene Richter die beiden von Weitem kommen sah, wusste er gleich worum es sich hierbei handelte. Er sagte zu sich „Wartet, Euch werde ich noch eine kleine Lektion erteilen!“.

Die beiden kamen und präsentierten engagiert ihr Anliegen.

Der Richter zog eine Handwaage im alten Stil heraus und sagte: „Wir müssen gerecht teilen, das ist mein Urteil.“. Er teilte zunächst den Käse in zwei Teile und legte je ein Stück auf die beiden Waagschalen. Die eine Seite überwog und der Richter, der clevere Affe, biss ein kleines Stückchen von dem Käse ab, um das Gleichgewicht herzustellen. Aber nun überwog die andere Seite. Und der Richter musste wieder einmal ran an den Käse.

Die Katzen indessen die sich das ansehen mussten, bekamen aufgeregt immer grössere Pupillen und irgendwann schrien Sie beide auf und sagten mit einer Stimme: „Ehrenwerter Richter, bitte halten Sie an! Wir haben uns nun geeinigt!“

Am Ende gaben sich beide mit zwei kleinen Käsestückchen Käse a la Gourmet zufrieden und liefen davon!

Der Affe kicherte ihnen amüsiert hinterher und schleckte seine Finger ab.

Der letzte Diktator?

Noch nie wurde ein solch mächtiger und vor Macht strotzender, ja fast schäumender Diktator von seinem Volk derart öffentlich, demütigend und brutal niedergerichtet als vor Kurzem in Libien.

Selbstverständlich gab es in der Geschichte wohl Machthaber samt oder ohne Gefolgsleute die ihre Gegner im Kampf schlugen oder in den Hinterhalt lockend niederstreckten, aber noch nie gab es einen derartig gewaltigen volksgetriebenen Aufstand in der das Ende so makaber und unappetitlich war wie im besagten Land.

250 Mrd. Dollar Vermögen haben dem Ex-Diktator Ghaddafi in dieser schwersten Stunde nicht helfen können und auch eine ganzer Armada von Soldaten, Verbündeten, sowie Kriegsgerät.

Was sagt uns das eigentlich? Und welche Schlüsse sollten wir für uns und unser Leben ziehen?

Es gibt unzählige Lehren die man aus diesem wirklich traurigen Bild des Grauens ziehen kann.

Allerdings ist für mich, die zentralste Erkenntnis aus diesem Ereignis:
Wir müssen barmherzig sein und mit den Menschen mit Liebe und Menschlichkeit umgehen!

In diesem Sinne hoffe ich, dass nun die Nachfolger in Libien nicht genau die gleichen Fehler begehen, wie ihr Vorgänger.

Also: bitte kein „Opfer-Täter-Syndrom“!

Beste Grüsse,
S.C.