Die These der Anti-Krise

Heute habe ich über die „hohe“ Kunst der Schwarzmalerei nachgedacht.

Wie einfach es doch ist, eine ganze Leinwand nur mit schwarzer Farbe zu
bekleckern -sie zu schänden- und wie schwer ein schönes Bild zu malen.

So ähnlich kommt es mir auch vor mit Prognosen – insbesondere
Wirtschafsprognosen für das Jahr 2009 und weiter…

Ich stelle heute drei Thesen auf, welche sich die Wirtschaft und Gesellschaft
genauso gut durchlesen und merken sollte, wie alle anderen Negativzeilen:

1. Es wird ein erfolgreiches Jahr für alle, die ihre Ressourcen richtig
und gezielt einsetzen.

2. Wirklich gute Unternehmen, Persönlichkeiten und Netzwerke erweisen sich
insbesondere in Krisensituationen als gesund und standhaft.

3. Innovation und Entwicklung wird in solchen Zeiten am meisten benötigt.

Wahres Networking

Was ist die wahre Kunst des Kontakteknüpfens?

Meiner Meinung nach gibt es drei Grundregeln bzw.
Grundbewegungen beim Kontakteknüpfen. Nicht das
es grundlegend neue Dinge sind. Jeder weiss es
jeder kennt es, aber die wenigstens machen es.
Darauf kommt es aber an.

Schritt 1: Denke über Dich nach.
Überlege Dir was Dein Ziel ist.
Warum Du jemanden ansprechen willst.
Wasfür ein Mensch das Gegenüber ist.
Warum er Deine Kontaktanfrage erwidern soll.
Wasfür einen Wortschatz er einsetzt.
Was seine Ziele sind.
Versetze Dich in Dein Gegenüber hinein.
Nimm Dir ausreichend Zeit.

Du hast keine Zeit? Das wird wohl stimmen,
aber in der Regel, vergeuden wir immer Zeit. Tag für Tag. Es lohnt
in Schritt 1 Zeit zu investieren. Die Geduld
darf man nicht verlieren. Zum Schluss wird man belohnt!

Schritt 2: Überlege Dir was Du sagen willst.
Wie Du es sagen willst.
Wann Du es sagen willst.
Wo Du es sagen willst.

Du hast dazu keine Lust? Das kann sein. Wir werden
ein ganzes Leben lang mit Dingen konfrontiert die
wir tun oder lassen sollen. Aber es lohnt sich wirklich
über Schritt 2 nachzudenken. Einiges wird danach klarer sein.

Schritt 3: Mache den Schritt!
Gehe auf das Gegenüber zu.
Sprich ihn an oder schreibe ihm.
Höre aufmerksam zu.
Versuche ihn zu verstehen.
Versuche von Dir loszulassen.
Gehe auf seine Themen ein.
Rede verbindlich.

Du willst oder kannst diesen Schritt nicht machen?
Das ist verständlich. In einer Gesellschaft, wo
Kommunikation zum Luxusgüter geworden ist, verwundert das
nicht. Aber dennoch ist das der einzige Weg voranzukommen.

Jetzt werden einige Spezialisten sagen
„ich bewege mich obwohl ich nichts tue…“
oder
„ich sende meinen Wunsch in das Universum und dann wird mein Wunsch erfüllt…“
oder
„warum diese Anstrengungen mir fliegen die Dinge doch nur zu…“
diese werde ich aber nicht kommentieren.

Zurück zu den Schritten.

Eigentlich sind es wie die drei Bestandteile der Bewegung
im physikalischen Raum.

a) Stehen (Schritt 1)
b) Drehen (Schritt 2)
c) Gehen (Schritt 3)

Diese drei Schritte wird man immer wieder und immer wieder wiederholen.

Aber das Essenzielle für das Kontakteknüpfen ist die
gute Absicht, der Respekt und die Liebe für Mensch und
Natur. Dann dürfte dem Kontakteknüpfen absolut nichts mehr
im Wege stehen.

Zeit und Glück

Die Zeit ist das einzige Element bei dem wir sagen dürfen, wir hätten es.

Was können wir noch besitzen bzw. „haben“?

Wissen? Geld? Menschen? Rechte? Glauben? Was haben diese mit der Zeit zu tun?

Die Zeit ist die einzige Währung, die tatsächlich überall auf der Welt, auf dem Mond,
auf der Sonne und an vielen anderen Ecken und Enden des Universums gültig ist.

Auf der Erde können wir mit der Zeit die obigen fünf Dinge erwerben. Der Erwerb
ist bei jedem dieser Dinge unterschiedlich und auch unterschiedlich schwer. Beim
Glauben ist sogar er unbestimmt.

Warum setzen wir unsere Zeit ein um z.B. Geld, Wissen oder Rechte zu erwerben?

Nach so vielen tausenden Jahren irdischem Aufenthalts, sollte es dem Menschen
eigentlich glasklar sein, ist es aber oft nicht. Der Mensch fragt sich immer wieder,
warum muss ich dies lernen, warum muss ich und wie kann ich Geld verdienen etc.

Wir erwerben die obigen fünf Elemente doch einzig und alleine deswegen, damit wir
Gesundheit erlangen bzw. sie schützen. Mit Gesundheit
meine ich sowohl die physische alsauch die psychische Gesundheit.

Aber warum wollen wir gesund sein?

Weil ein gesunder Mensch, sich von Ängsten -also von Ereignissen in der Zukunft-
und Traurigkeiten -also von Ereignissen aus der Vergangenheit- am ehesten befreien
kann, wenn er sich in einem gesunden geistigen und körperlichen Zustand befindet.

Angst und Traurigkeit sind die Hauptzerstörer der Gesundheit. Um sämtlichen Diskussionen
von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich meine nicht die schützenden
Ängste bzw. die aufbauende, verarbeitende Trauer, sondern die zerstörende bzw. zermürbende
Angst und Traurigkeit.

Was passiert wenn wir Angst- bzw. Traurigkeits/Trauerfrei sind?

Wir haben dann Zeit, sind gesund und glücklich!

Zeit kann also als ultimativer Urstoff zum Glück verhelfen.

Freitag der 13.

Heute ist Freitag der 13.02.2009.

Abergläubische Menschen werden heute besonders empfänglich für negative
Einflüsse oder Situationen sein.

Für mich ist dieser Freitag wie jeder andere auch.

Aberglaube fängt dort an, wo der Glaube aufhört.

Der Glaube allerdings schützt uns vor Dummheit und grösseren Gefahren.

Wissen ist Glaube und alles Andere, was wir noch nicht wissen, sollte nur
ein einfaches Fragezeichen sein oder als Zukunft beziffert werden.

Neugierigen Menschen haben wir es zu verdanken, dass die Fragezeichen
einerseits weniger werden aber andererseits noch mehr Neue auftauchen,
dennoch sollten wir unserem Forscherdrang nachgeben, solange wir damit die
Zukunft nicht negativ beeinflussen.

emPowerment!

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit an einem Seminar von Heinz
Kaegi, emPowerment Group Ltd teilzunehmen.

Das Motto des Seminars lautete: „Mission“. Es ging darum, herauszufinden,
welche Mission jeder Seminarteilnehmer eigentlich verkörpert.

Abgesehen von der religiösen Bedeutung des Wortes heisst es eigentlich
übersetzt: entsenden, schicken, werfen und gehen lassen und soll unseren
individuellen Auftrag zum Ausdruck bringen.

Jeden Tag entsenden, schicken, werfen Menschen bewusst oder unbewusst
Botschaften und Ihren Auftrag in ihr Umfeld.

Manchmal jedoch kann es Jahre oder ein ganzes Leben dauern, bis man
verstanden hat, was der eigentliche Auftrag ist.

Mir wurde erneut klar, dass die Entwicklung innovativer Geschäfte mit
vertrauenswürdigen Persönlichkeiten mein Auftrag ist.

Ich danke Herrn Kaegi, dass er sich diesem Thema angenommen und mit seinem
Auftrag anderen Menschen eine Möglichkeit gibt, ihre eigenen zu entdecken
oder bestätigt zu bekommen.

P.S.: Heinz Kaegi schrieb neulich ein Buch mit dem Titel:
„Gesucht:Leader“. Ich habe es in einem Atemzug gelesen und
kann es wärmstens empfehlen. Es ist bereits in der Bestsellerliste
auf Nummer 5 in der Schweiz.