Innovation zum Nachahmen!

Liebe Ontoworlds-Blogfreunde,

Wieviele Ideen entwickeln Sie durchschnittlich am Tag/in der Woche/im Monat/im Jahr?
Was haben Sie mit Ihren Ideen/Erfindungen/Innovationen bisher menschlich/monetär bewirkt?

Das sind Fragen mit denen man sich auseinandersetzen sollte, wenn man angibt
innovativ zu sein oder an der Gesellschaft mitzugestalten.

Vor ca. einem Jahr bin ich auf YouTube auf einen spannenenden Channel
mit hochinteressanten Menschen gestossen, die mit Ihren
Ideen und Taten genau das machen: die richtigen Ideen für die richtigen Menschen entwickeln (YouTube Channel: http://www.youtube.com/TedTalksDirector, Siehe auch http://www.ted.com).

Es sind wunderbare Menschen mit den grössten Ideen und Verdiensten wie z.B. der Sänger
Bono, der Visionär Richard Branson von Virgin, der Gründer David Kelly und CEO Tim Brown des weltberühmten Designunternehmen IDEO, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten Bill Clinton, der Mann der siebzehn Jahre nicht redete: John Francis, der weltberühmte Musiker Peter Gabriel, der ehemalige Vizepräsident der Staaten Al Gore welcher für ein besseres Umweltbewusstsein
der Menschen alles tut, der physiker Stephen Hawking auf seinem Rollstuhl, der neurologe Vilayanur Ramachandran mit der atemberaubenden Reise ins menschliche Gehirn oder der schweizer Comedian Ursus Wehrli (Gruppe Ursus Nadeschkin).

Es ist ermutigend, aufbauend und erfreulich zu sehen, dass es sich lohnt solche
multilinguale, interdisziplinäre und multikulturelle Menschen zusammenzubringen,
um zu zeigen, dass innovatives Denken und soziales Engagement perfekt zusammenpassen.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die Referenten von TED viele Nachahmer aus
aller Welt finden und auch Sie vielleicht bald dazugehören!

Beste Grüsse,
Sabahattin Cakiral

Obama und Blocher

Liebe Ontoworlds-Blogfreunde,

In Guten Zeiten ist es nicht allzuwichtig einen Mann an der Front zu haben,
einen Manager zu haben der alles richtet und die Truppe Heil aus dem
Brandherd hinausführt, denn zu diesen Zeiten gibt es eben gewöhnlich kein
Brandherd aus dem man flüchten muss!

In Krisenzeiten aber wie wir sie heute erleben, rufen Menschen plötzlich nach
starken Männern oder starke Männer rufen nach diesen Menschen, mal finden sie
sich, mal aber auch nicht, wie z.B. im Fall des Herrn Blocher von der schweizer SVP.

Auch die Vereinten Staaten entfernten neulich den einen „starken“ Mann vom Amt des
Präsidenten -der eigentlich in Wahrheit gar nicht so stark war- und ersetzten ihn durch einen wirklich starken, charismatischen, neuen, jungen, dyamischen und visionären Mann, durch Obama (so ist zumindest unsere Hoffnung), der es nun richten soll und
alle schauen gebannt auf ihn, alle warten auf die Wunder die er vollbringen soll.

So wie es unmöglich ist, dass ein einziger schweizer und schon gar kein
Herr Blocher die Schweiz aus der anhaltenden Krise hinausführen
kann, so ist auch zu bezweifeln, dass ein einziger -wenn auch
hochmotivierter- Obama die zum grössten Teil seit anbeginn der Menschheit
mit Ungerechtigkeiten und Verbrechen zerrüttete Welt aus der Misere hinausführen kann.

Es ist bitterer Fakt, dass solange Sie, ich und alle anderen, vor ihrer Haustür
nicht kehren, die Stadt nicht sauber werden wird. Sie wird nicht sauber durch
blosses beten zu Gott oder Allah oder zu sonstjemanden, nicht durch mündliches Vortragen an Elite- oder Nichtelitezuhörerschaften und schon gar nicht
durch einzelne Führungsfiguren, egal wie sie alle heissen, aussehen oder sprechen.

Es liegt also weder an Blocher, Obama oder noch an sonst einem anderen, sondern
nur an Ihnen und uns Allen, Veränderungen in der Gesellschaft und in der
Weltgeschichte herbeizuführen!

Beste Grüsse,
Sabahattin Cakiral

Pyramiden versus Zellen

Liebe Blog-Freunde,

Die schönste Zeit für ein Unternehmen ist die Gründungszeit in der alle
Führungskräfte und Mitarbeiter kräftig und unbürokratisch mit anpacken.

Verläuft die erste Phase der Gründung gut und wächst das Unternehmen bis
auf ca. 30-50 Mitarbeiter, erkennt das Management, dass es an der Zeit ist
ein erstes „Change Management“ durchzuführen. Abteilungen werden gebildet,
Budgets werden festgesetzt und Erwartungen/Ziele werden formuliert.

Wächst das Unternehmen stetig weiter folgt ein zweites Change Management
(bei ca. 150-400 Mitarbeitern) und der Ausgang dieser Massnahme entscheidet
darüber, ob dieses Unternehmen endgültig von der Bildfläche verschwindet
oder ob es ein neues grosses Mittelstandsunternehmen bzw. neuer Grosskonzern wird.

In meiner neuen Publikation verarbeite ich das Thema Grosskonzerne mit ihren
pyramidenartigen Strukturen und deren Umwandlung in kleinere zellenförmige
Einheiten a la „Back to the roots“.

Hier ist der Link zur Publikation („Pyramiden versus Zellen“):
http://www.ontoworlds.com/publications/pyramiden_vs_zellen.pdf

Es würde mich freuen, Eure Kommentare und Feedback zum Thema zu erhalten.

Beste Grüsse,
Sabahattin Cakiral

Kommunikation und Liebe

Guten Morgen,

Es gibt so viele Themen, so viele Menschen, so viele Orte, so viele Technologien,
so viele Pflanzen, so viele Tiere, so viele Autos, so viele Brücken, so viele
Webseiten, so viele Gedanken, so viele Filme, so viele Schmerzen, so viele Kinder,
so viele Projekte, so viele Länder, so viele Armeen, so viele Nachrichten,
so viele Arme, so viele Kriege, so viele Strassen, so viele Wege, so viele
Lücken und so viel Verschwendung!

Es gibt so wenig Verständnis, so wenig Weisheit, so wenig Liebe, so wenig
Aufmerksamkeit, so wenig Innovation, so wenig Freundschaft, so wenig Zuhören,
so wenig Freude, so wenig Spass, so wenig Motivation, so wenig Kraft, so wenig
Neues, so wenig Hoffnung, so wenig Demut, so wenig Lernen, so wenig Lehren,
so wenig Sinnvolles und so wenig Ruhe…

Es enstehen Spalten, Menschen trennen sich, Themen trennen sich, Völker trennen
sich, Freunde trennen sich. Vieles Andere trennt sich auch. Ein wahrlich schlechter
Trend!

Das Leben scheint -neben den vielen Fehlern die man macht welche zu Problemen
führen- ein erbitterter Kampf gegen die Kommunikationslosigkeit und
das Streben nach Liebe zu sein.

Sonst gäbe es wahrscheinlich uns, die Menschen lange nicht mehr!

Beste Grüsse,
Sabahattin Cakiral

3.Nationaler IT-Gipfel

Hallo liebe Freunde des Ontoworlds-Blogs,

Heute nahm ich an dem 3.Nationalen IT-Gipfel in Darmstadt teil, zu dem Wirtschaftsminister Glos eingeladen hatte.

Frau Bundeskanzlerin Merkel -Initiatorin der Gipfel Initiative- hielt eine Rede,
der neben den vielen wertvollen Gästen aus IT, Medien, Politik, Staat
und Bildung aufmerksam zuhörten.

Wir haben dort über Hardware, Software, Sicherheit, Systeme, Erfindungen und
Breitbandnetze gesprochen, ja sogar von der Green-IT war die Rede.

Das Thema Multikulturalität als Innovationsmotor oder Kulturen bzw. Untermehmenskulturen in Deutschland als gesunde Basis für Nachhaltigkeit
in Unternehmen wurde überhaupt nicht behandelt.

Man wunderte sich aber, warum ausländische Spitzenkräfte immer seltener
nach Deutschland kommen und warum deutsche Wissenschaftler und hochwertige
Fachkräfte immer öfter das Ausland bevorzugen.

Man hatte oft das Gefühl, dass die ganze Veranstaltung eine Inszenierung
für -insbesondere- den hohen Gast war, dem man zeigen wollte, dass man
vieles tut, vieles erreicht und noch vieles, sehr vieles mehr realisieren wird
(vorausgesetzt die Fördergelder fliessen weiter).

Der ehrenvolle Gast bemühte sich seinerseits ebenfalls -und ich glaube ihm
in diesem Punkt-, um zu signalisieren, dass man alles tut und tun wird, um
den wichtigen IT Standort Deutschland zu erhalten und konsequent auszubauen, schliesslich steht für beide Seiten sehr viel auf dem „Spiel“.

Beste Grüsse,
Sabahattin Cakiral